• Tee_Gault-Millau-2011.jpgAls neues Teeportal und Träger eines Gütesiegels für die Gastronomie, ist es ganz natürlich, dass man von einem stärker werdenden Teeboom profitieren kann. Gerade die Gastronomie ist in Sachen Tee noch nicht auf dem Stand, den man sich als Teetrinker wünscht. Das ist auch der Ursprung unserer Geschäftsidee- unzureichender Tee in Cafés, Restaurants und Hotels. Deshalb freut es nun, wenn man indirekte Unterstützung eines großen Restaurantführers bekommt.

    Liebhaber von guten Essen und Restaurantgänger kennen den Restaurantguide mit den Hauben sicherlich. Die Rede ist von GaultMillau. Seit 1983 werden auch in Deutschland Punkte und Hauben verteilt für ausgezeichnete Küchenleistungen. Bewertet wird nach unterschiedlicher Betrachtungsweisen: Frische, Harmonie, Qualität, Bekömmlichkeit oder die Art der Präsentation von Speisen, um nur einige zu nennen.

    Nun nimmt der Teekonsum in den letzten Jahren, langsam, aber sättig zu. Das ist wohl nur ein Grund was GaultMillau dazu bewegt hat einen Artikel zu veröffentlich der ausführlich und doch kompakt die Vorzüge von Tee beschreibt. Als Begleiter zu gesundem Essen eignet sich Tee hervorragend, so ist dort zu lesen. Weiter geht es mit einem Grundkurs in Sachen Teebegriffe, Zubereitung oder die Kombination von Tee und Speisen. Insgesamt ein schöner Artikel, der Lust auf mehr macht.

    Vielleicht hilft der Artikel auch uns, die Gastro-Branche wachzurütteln, damit hochwertiger Tee einen festen Platz in den Getränkekarten deutscher Gaststätten findet.

    Den gesamten Artikel findet man auf der Homepage von GaultMillau

  • hard-work-and-passion.pngDie 3. Weltkaffee-Konferenz ging am Wochenende in Guatemala-Stadt zu Ende. Dazu waren rund 1100 Experten, Händler und Produzenten aus 77 Ländern in der Hauptstadt des mittelamerikanischen Landes zusammengekommen. Ziel war es über die Zukunft des Kaffees zu beraten. Es scheint so, als müsste weiter das Krisenmanagement optimiert werden, denn es gibt erschreckende Fakten. Um ein halbes Prozent sind die Temperaturen gestiegen, das ist fünfmal so viel wie in den letzten 25 Jahren. Das verkraften viele der Kaffeesträucher nicht und bringen somit weniger Ernte ein. Auch die Qualität dürfte unter den veränderten Bedingungen leiden.

    Die Klimawandlung hat auch die kaffeeanbauenden Länder erreicht und sorgt somit für sinkende Produktionsmengen. Allein Kolumbien hat im vergangenen Jahr einen Rückgang von bis zu 35 Prozent zu verkraften, hieß es bei der Konferenz. El Salvador und Costa Rica sind immer noch durch die Krise der Jahre von 2000 bis 2005 gebeutelt, damals fielen dort die Ernteerträge um rund 50 Prozent. Die Nachfrage nach Kaffee sei jedoch weiter gestiegen so der Vorsitzende des ICO (International Coffee Organization), Néstor Osorio.

    Nach Untersuchungsergebnissen der ICO wird die Erderwärmung schon bald dazu führen, das die Produktionsmengen die steigenden Nachfrage nicht mehr decken kann. Kaffee-Spezialitäten werden nicht nur in den Industrieländern immer beliebter, sondern auch Schwellenländer haben einen höheren Bedarf nach den Bohnen. Eine Entwicklung die sich auf die Preise auswirken wird. Somit dürfte es bald heißen, wer einen guten Kaffee haben möchte muss tiefer in die Tasche greifen. Kaffee wird zum Luxusgut. Zwar lassen sich Luxusgüter auch in Krisenzeiten verhältnismäßig gut verkaufen, doch Kaffee ist ein Massenprodukt und nicht jeder Konsument kann die steigenden Preise mitgehen.

    Was heißt das für den Gastronom? Steigende Einkaufspreise sind sicherlich die Folge und die können in einem stark umkämpften Markt nicht immer so leicht an die Verbraucher weitergeben werden. Eine Qualitätsminderung hätte ebenfalls negativen Einfluss. Sollte der Kaffee nicht mehr so schmecken wie gewohnt, fällt es immer erst auf den Gastronom zurück und nicht auf das Klima in fernen Ländern. Was dazu führen kann, dass Gäste nicht so schnell wieder kommen, unter Umständen so gar komplett wegbleiben.

    Sie können sich denken, was die Tee Heimat Lösung ist. Richtig, Stärkung des Teesortiments um so einen Teil der Verluste aufzufangen und gleichzeitig auf eine veränderte Situation gut vorbereitet zu sein. Zeigen Sie schon heute, dass Sie etwas vom Teegeschäft verstehen. Das Tee Heimat Gütesiegel ist nur in begrenzter Anzahl erhältlich, noch sind genügt vorhanden, doch das kann sich schnell ändern, genau so wie die Kafeeernten!

  • 15th Avenue Coffee & Tea Heute ein Blick über den Ozean (plus einen ganzen Kontinent). Um noch genauer zu sein, in die Stadt in der Starbucks gegründet wurde - nach Seatlle. Die US-Amerikaner haben schon vor Jahren verstanden, dass Tee nicht nur ein Randprodukt ist, sondern durchaus ein Kundenmagneten ist. Aktuell sollen es über 1600 Tea-Lounges in den USA geben.

    Selbst Starbucks, der Inbegriff für Kaffee, hat bereits lange Zeit mit Tazo Tea eine Eigenmarke auf den Markt gebracht.

    In dem Stadtteil North Capital Hill hat eine neue Variante von Starbucks die Tore geöffnet - 15th Avenue Coffee & Tea. Dieses Café ist Teil eines Projektes der Kaffeekönige, ihre Coffeeshops mit neuem Aussehen zu versehen, um diese besser in das jeweilige Stadtbild zu integrieren. Also mehr individuelles Design und integrierter Ladenbau.

    Das neben Kaffee auch Tee im Vordergrund steht, sollte von unseren heimischen Café-Betreibern als Wink mit dem Zaunpfahl verstanden werden.

    Wir beobachten weiterhin das Geschehen, damit wir auch weiterhin unsere Kunden mit den künftigen Trends versorgen können.

    Fotos wie das oben gibt es mehr auf: seattlepi.com

  • Hakama Wie bereits auf dem Cha-Tao-Tea-Blog berichtet wurde, hat Marc im Sommer an einer japanischen Teezeremonie teilgenommen.

    Neben einem doch komplizierten Ablauf und viel japanischer Kultur, wurde dort ganz nach japanischer Art ein paar ausgesuchte Fotos geschossen. Eines dieser Fotos wurde nun auf dem Blog von Mineko Sasaki-Stange verwendet um den Begriff Hakama zu erklären. Hakama so viel vorweg, ist ein Hosenrock. Auf dem Bild sind Marcel (links) von Aiya Tea und Marc (rechts) zu sehen.

    Auf dem genannten Blog werden unter anderem auch die Bewegungsabläufe beschrieben, die bei einer Teezeremonie vollzogen werden. Ein Besuch lohnt sich. Der Blog wird zwar überwiegend in japanisch geführt aber die deutsche Übersetzung wird gleich mitgeliefert.