• Grog_Service Wenn die Bäume, ihre Blätter fallen lassen und die Temperaturen in den Keller gehen, sucht man nach mehr Wärme. Dazu gibt es zahlreiche flüssige Hilfsmittel, mal mit, mal ohne Alkohol. Grog ist zu dieser Jahreszeit auf Weihnachtsmärkten, aber auch im Privaten ein gern gesehenes Getränk. Die Mischung aus Rum, Tee und Zucker scheint schon lange in unseren Gefilden zu existieren, doch erst seit dem 19. Jahrhundert wurde das Getränk auch hier in Deutschland bekannt. Seinen Ursprung hat es auf hoher See.

    Rum mut, Zucker kann, Water bruuk nich. - Plattdeutschen Sprichwort.

    Seit den frühen Tagen des Segeln, brauchte die Mannschaft während der Fahrt genügend Flüssigkeit. Damals waren die meistverfügbaren Getränke Wasser und Bier. Es gab noch keine gängige Methoden das Wasser zu konservieren. Das Wasser wurde mit an Bord genommen und in Fässern und in Flaschen mit Verschluss abgefüllt und nach Bedarf in Handelshäfen ausgetauscht. Das Gleich geschah mit Bier. Im Wasser entwickelten sich schnell Algen und wurde glibberig. Bier, das durchs Kochen keimarm war, hielt zwar länger, wurde aber schnell sauer. Die Besatzung musste somit das Bier trinken bevor es sauer wurde und im Anschluss sich dem Wasser zu zuwenden. Schales Wasser wurde gesüßt um es so genießbarer zu machen. Oftmals wurde dazu auch Bier oder Wein genommen.

    Eine übliche Ration an Bier für Seeleute war eine Gallone (damals, ein mittelalterliches englisches Biermaß) am Tag. Eine signifikante Menge für eine lange Reise. Als das britische Empire wuchs und längere Reisen zum Alltag gehörten, wuchsen auch die Probleme mit dem Abfall und den Versorgungsengpässen.

    Der Ursprung des Grogs ist verknüpft mit dem Vize-Admiral William Penn, Vater und Gründer vom US-Bundesstaat Pennsylvania. 1655, vor dem Feldzug gegen Cromwell in den Indies (Süd- und Südost Asien) landete Penn auf Barbados und eroberte Jamaika. Unglücklicherweise lagerte nur wenig Bier und Wein auf Jamaika. Jedoch lagerten auf der Insel große Mengen an Rum. Penn begann den Rum mit in die Rationen der Mannschaft aufzunehmen.

    Im 17. Jahrhundert nannte man die frühe Form des Rum Rumbustion. Zur Zeit von Elizabeth der Ersten, handelten Privatleute und Piraten mit Rum und er war als Liköre der Seeleuten bekannt. Noch heute werden Seeleute und Piraten der damaligen Zeit gerne mit Rum gezeigt. Nach 1655 als die Häfen in Süd- und Südost-Asien immer bedeutsamer wurden, wuchs auch die Bedeutung von Rum in der Region. Ebenso war Rum kein Teil der „Regulations and Instructions relating to His Majesty’s Service at Sea“, ein Erlass, der z.B. besagte, jeder Matrose muss am Tag eine Gallone an Bier erhalten. Somit unterlag Rum nicht diesen Bestimmungen und den Kontrollen. Erst 1731 wurde die Provision eines halber Pints mit Rum gleich gestellt und Rum wurde nicht mehr verdünnt.

    Vize-Admiral Edwars Vernon wurde bekannt als Vater des Grogs. Vernon war ein renommierter Seefahrer und siegreich bei der Schlacht um Porto Bello. Er war ebenfalls ein ständiger Kritiker der Admiralität und Befürworter für besser Bedingungen an Bord für die Mannschaft. Er war es, der vorschlug die Mannschaftsmitglieder besser zu behandeln. Die Seeleute gaben ihm den Namen Old Grog, weil er wasserdichte Bootskleidung erstellen lies. Diese Bekleidung, die aus groben Material bestand und englisch Grogam heißt, soll als Namensgeber gelten. Dank des Rums, wurden Trunkenheit und die daraus entstehende Disziplinlosigkeit zu einem gängigen Problem. Am 21. August 1740 gab Vernon die Order, dass der Rum mit Wasser gemischt werden muss. In einen halben Pint musste ein viertel Anteil Wasser sein. Um diese Anordnung einzuhalten musste an Deck und in Anwesenheit des Wachhabenden Leutnants gemischt werden. Die Mannschaft bekamen zwei Einheit pro Tag, die eine zwischen 10 und 12 Uhr die zweite zwischen 12 und 16 Uhr. Um das Getränk schmackhafter zu machen empfahl man die Zugabe von Zucker und Limonensaft. Ab 1756 wurde die Mixtur aus Wasser und Rum ein Teil der Regulation and Instructions relating to His Majesty’s Service at Sea und wurde Up Spirits genannt. Noch zwei Jahrhunderte später ist dieser Begriff in der Royal Navy zu vernehmen.

    Obwohl Grog somit zum Standard wurde, war das Mischungsverhältnis alles andere als standardisiert. Vernon verordnete ein Verhältnis von 4:1, Admiral Keith empfahl ein Mischungsverhältnis von 5:1. Etwas pragmatischer hatten es da die Seeleute gehalten. Sie nahmen die Kompassnadel als „Hilfestellung“. Zeigte die Nadel Richtung Norden, dann gab es Rum pur. Zeigte er nach Süden dann gab es nur Wasser. West-Nord-West bedeutet 1/3 Rum und 2/3 Wasser, Nord-West halb-halb usw. Wenn ein Seemann zwei „Nor-Westers“ hatte, meinte man er hatte zwei Gläser, halb mit Rum halb mit Wasser. Rum hatte auch den Spitznamen Nelson‘s Blood. Der Erzählung nach wurde Lord Nelsons Körper nach seinem Tod bei der Seeschlacht von Trafalgar (1805) in ein Rumfass gesteckt um ihn für die Überfahrt nach England zu konservieren.

    Die Verdünnung des Rums mit Wasser löste jedoch nicht das Problem der Disziplinlosigkeit. 1823 nahm die Admiralität diesen Umstand zum Anlass, die Rum Ration weiter um die Hälfte zu kürzen, zu einem Viertel eines Pints. Als Ausgleich erhielten die Seemänner Tee und Kakao und zwei Shilling pro Monat. Hier taucht nun erstmals der Tee auf. Es ist leicht vorstellbar, dass die Seeleute nun ihr Wasser nicht nur mit Rum verfeinerten, sondern auch mit Tee. Im kalten Klima der britischen Insel wurde der Grog auf diese Weise dann weiter getrunken. Grog wärmt auch aus dem Innern heraus, so sagt man. Dabei wird allerdings nicht der heiße Tee gemeint, sondern der enthaltende Alkohol.

    Der Grog, wie wir ihn heute in Deutschland kennen, besteht üblicherweise aus Schwarztee, Zucker und Rum. Die Anzahl an heutigen Variationen von Tee mit Alkohol ist groß und je nach Jahreszeit und Region unterschiedlich.

    Diese ist eine Zusammenfassung des Buches Nelson’s Blood: The Story of Naval Rum von James Pack (1982) aus dem Englischen, als weitere Vorlage galt ein Text The Contemplator’s Short History of Grog.

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  • Tee im Sommer

    17.03.10

    Eistee-by-Tee-Heimat Tee ist in unseren Breiten ein gern gesehener Begleiter in der kalten Jahreszeit. Schaut man aber mal in die Länder, in denen Tee angebaut wird oder als Nationalgetränk gilt, wird eines schnell klar, dort ist es wesentlich heißer als hier. Indien, Tunesien, Kenia, Sri Lanka und zum Teil auch China alles große Teenationen mit höheren Temperaturen als Deutschland. Und auch in Ostfriesland, mit dem dritt höchsten Tee-Pro-Kopf-Konsum der Welt, wird Tee nicht nur im Winter getrunken. Die Menschen in diesen warmen Regionen wissen um die Vorzüge einer guten Tasse warmen Tee, vor allem wenn es drückend heiß ist.

    Warmer Tee ist gerade im Sommer besonders gut, durch die gesunden Inhaltsstoffe, die er enthält, und durch die Wärme wird der Körper und vor allem der Magen geschont. Doch wenn es richtig heiß ist, dann muss schon mal etwas wirklich Erfrischendes ins Glas. Für diesen Fall steht einem Eistee zur Verfügung, am besten hausgemacht. Zwar gibt es hervorragende Ready-to-Drink Sorten in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen, doch über einen hausgemachten Ice Tea werden sich ihre Gäste freuen und sie können sich positiv von Mitbewerber abheben.

    Wie selbstgemachter Eistee ganz einfach vorbereitet wird und das mit den Mitteln, über die Sie wahrscheinlich schon verfügen. Welche Rezepte in diesem Sommer angesagt sind. Welche Umsatzpotenziale Eistee in sich birgt, das alles würden wir gerne in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen klären.

    Sie können uns unter der Telefonnummer 0421-33636781 oder unter heimatkunde@teeheimat.de erreichen

  • Long-Island-Iced-Tea.pngEs scheint also ob, lediglich drei Tatsachen bei diesem Cocktail wirklich als gefestigt gelten.
    Nr.1: Er enthält keinen Tee, der Name bezieht sich lediglich auf das Aussehen.
    Nr. 2: Wenn man ein paar davon getrunken hat, ist man nicht mehr fahrtüchtig, da er eine Menge Hochprozentiges enthält.
    Nr. 3: Er hat seinen Ursprung in den USA.

    Wann und wo er zum ersten Mal serviert wurde ist unklar. Mal wird die Geburt in die Zeit der Prohibition von 1919–1932 gelegt. Wo anderes taucht die Jahreszahl 1976 auf. Damals soll es ein junger Barkeeper gewesen sein, der im Leonard‘s Great Neck auf Long Island den Cocktail gemixt hatte.

    Wie es auch sei, in einen guten Long Island Iced Tea gehört z.B.

    2 cl Gin
    2 cl Rum (weiß)
    2 cl Tequila
    2 cl Curaçao Triple Sec
    2 cl Wodka
    3 cl Limettensaft
    3 cl Zitronensaft
    14 cl Cola

    Es gibt viele Varianten, mal mit mehr oder weniger Zutaten. So sind nicht immer alle Spirituosen enthalten. Die Zubereitung mit einem größeren Anteil Tequila wird auch als Texas Tea bezeichnet. Mit Red Bull statt Cola erhält man einen Long Island Energy. Die englische Variante aus Gin und Rum wird London Iced Tea genannt.

    In Deutschland ist es ebenfalls ein Mixgetränk, das auf keiner Cocktailkarte fehlen darf.

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  • Matcha-Set.jpgKäsekuchen ist wohl einer der beliebtesten Kuchenarten in der westlichen Welt. Brownies gehören wohl zu den beliebtesten Keksen, Tee wird nach Wasser am zweit häufigsten auf der Welt getrunken.

    Eine Kombination dieser drei Produkte müsste quasi stärker sein, als das Internet. Besser schmecken als das Internet dürften dieser Tee-Keks/Kuchen aber auf jeden Fall. Bieten Sie ihren Gästen diese Köstlichkeit an, man wir Ihnen dankbar sein. Dazu eine Tasse Tee - genau das Richtige zum Nachmittag.

    Brownie-Grundmasse

    8 Esslöffel Butter
 150g Weiße Schokolade, grob gehackt
 2 Eier 
5 Esslöffel Zucker 
1 Teelöffel Vanille 
85g Mehl

    Käsekuchen


    250g Quark oder Frischkäse, (Raumtemperatur) 
1 Ei
 3 Esslöffel Zucker
 2 Teelöffel Matcha Tee
 Ca. 2 Teelöffel Wasser, heiß aber nicht kochend

    Zubereitung

    Den Ofen auf 160 Grad vorheizten.
    Mixen Sie den Matcha Tee mit einem wenig Wasser um eine Paste zu bekommen. Verrühren Sie Quark, Eier und die Grüntee Paste bis eine homogene Masse entstanden ist. Die Menge an Matcha Pulver kann variiert werden, je nach Geschmack.

    Schmelzen Sie die Butter mit der Weißenschokolade. Verrühren Sie Zucker, Eier, Vanille und das Mehl. (Falls Sie möchten können Sie auch etwas Backpulver hinzugeben) Verrühren Sie alles, aber nicht zu sehr, es soll eine gleichmäßige aber nicht zu durchgängig feine Maße entstehen.

    Im Anschluss nehmen Sie eine Backform 20×20cm und geben Sie die Hälfte der weißen Schokoladenmasse in die Form. Dann geben Sie eine Hälfte der Käsebuchenmasse oben auf. Wiederholen Sie den Vorgang. Nehmen Sie ein Messer und verrühren Sie die beiden Massen, so dass eine marmoriert Oberfläche entsteht.

    Die Brownies werden bei 160 Grad für 40-45 Minuten gebacken oder bis ihre gewünschte Konsistenz entstanden ist. Sie können auch einen Zahnstocher in die Mitte stecken, wenn Sie diesen herausziehen, sollte noch etwas von den Brownies hängen bleichen.