Frage: Sind Teetrinker in der Gastronomie Gäste 2ter Klasse

25.11.09

Rund-um-den-Tee-Bild Sind Teetrinker in der Gastronomie Gäste 2ter Klasse? Diese Frage hat Marc schon mal in seinem Cha Tao Tea Blog gestellt. Heute haben wir diese Frage ein zweites mal aufgegossen und ein weiteres mal zur Diskussion gebracht. Diesmal auf xing.

Die Resonanz war gut und die Antwort aufschlussreich. Das Thema scheint in der Bevölkerung angekommen zu sein.

Hier eine Zusammenfassung:

Fakt Nr.1: Wie immer war auch diesmal ein Querulant mit dabei. Auf Marcs Folgefrage: “Doch woran kann das liegen?” Gab es folgende Antwort, ich zitiere:

An Angebot und Nachfrage. An Aufwand und Ertrag! Ist das so schwer zu verstehen?

Dann kommt alle Jubeljahre mal einer, der will Tee. Und dann noch einen ganz Bestimmten. Und den nach Möglichkeit 2 Minuten und 47,5 Sekunden bei 93,8 Grad gezogen… Den hab ich bestimmt ganz, ganz lieb…

Solche Wünsche haben andere Kunden auch, dass ist keine Eigenart von Teetrinkern.

Aber ich glaube der erste Teil der Antwort war als ein ja zu verstehen.

Fakt Nr. 2: Es gab eine klare Verneinung der Frage.

Fakt Nr. 3: Eine Person hat die Frage nicht verstanden. Im Grunde genommen sehr gut. Diese Person dürfte in der Vergangenheit keine schlechten Erfahrungen gemacht haben.

Fakt Nr. 4: Von 18 Antworten wurden knapp 1/4 mit einem klaren “Ja” beantwortet. Immerhin haben 16,67% die Frage mit regionalen Unterschieden begründet. An der Küste sei der Tee besser, so eine Antwort oder man sollte zu seiner Gastronomie des Vertrauens gehen.

Fakt Nr. 5: Ein Hoteliers aus Österreich, hat gute Erfahrungen mit der Verbesserung des Teesortiments gemacht. Zitat:

Aber ich gebe allen Recht, die hier geschrieben haben, dass die Qualität des Service, ja des zelebrieren eines Tees ein Stiefkind-Dasein führt. Hier sollte man wirklich mehr tun, da sind aber auch die Teehersteller gefordert Schulungen mit den Gastromitarbeitern durchzuführen, damit das Produkt den Stellenwert erhält den es verdient. Wir haben das gemacht in Österreich mit Teekanne/Pomadour und das hat die Sichtweise der Mitarbeiter doch sehr verändert.

Ja, da gehört noch viel gemacht, da sind Deutschland und Österreich noch Entwicklungsland, da zählt nur das abkassieren

Fakt Nr.6: Unsere Lieblingsantwort:

Tee ist das Getränk mit der höchsten Marge, da sollte der Gast auf Händen getragen werden…

Da bleibt nur noch zusagen: Worauf warten die Gastronomen noch?

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