Es scheint also ob, lediglich drei Tatsachen bei diesem Cocktail wirklich als gefestigt gelten.
Nr.1: Er enthält keinen Tee, der Name bezieht sich lediglich auf das Aussehen.
Nr. 2: Wenn man ein paar davon getrunken hat, ist man nicht mehr fahrtüchtig, da er eine Menge Hochprozentiges enthält.
Nr. 3: Er hat seinen Ursprung in den USA.
Wann und wo er zum ersten Mal serviert wurde ist unklar. Mal wird die Geburt in die Zeit der Prohibition von 1919–1932 gelegt. Wo anderes taucht die Jahreszahl 1976 auf. Damals soll es ein junger Barkeeper gewesen sein, der im Leonard‘s Great Neck auf Long Island den Cocktail gemixt hatte.
Wie es auch sei, in einen guten Long Island Iced Tea gehört z.B.
2 cl Gin
2 cl Rum (weiß)
2 cl Tequila
2 cl Curaçao Triple Sec
2 cl Wodka
3 cl Limettensaft
3 cl Zitronensaft
14 cl Cola
Es gibt viele Varianten, mal mit mehr oder weniger Zutaten. So sind nicht immer alle Spirituosen enthalten. Die Zubereitung mit einem größeren Anteil Tequila wird auch als Texas Tea bezeichnet. Mit Red Bull statt Cola erhält man einen Long Island Energy. Die englische Variante aus Gin und Rum wird London Iced Tea genannt.
In Deutschland ist es ebenfalls ein Mixgetränk, das auf keiner Cocktailkarte fehlen darf.
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