Die Bezeichnung Tee Tisch dürfte jeder kennen, und den Ripple Effect kennt man, wenn man z.B. einen Stein ins Wasser wirft und sich kleine Kreise nach außen ausbreiten. Eine andere Übersetzung ist: sich allmählich ausbreitende Wirkung. So wird es auch zu einem Begriff aus der Psychologie. Dort wird er verwendet, wenn eine Interaktion zwischen Individuen geschehen und sich diese Aktivität auf andere ausbreiten, die mit dem ersten Vorkommnis nicht im direkten Kontakt standen. Zu beobachten ist dies oft in Communities.
Gerade im asiatischen Raum glauben die Menschen sehr stark an die Zusammenhänge zwischen den Menschen. Vorkommnisse auf einen Menschen können sich leicht auf andere auswirken. Man könnte auch Butterfly Effect sagen.
Das Prinzip der ausdehnenden Kreise und das Zusammenspiel der Menschen haben sich die zwei koreanischen Designer Seo Jeonghwa und Hanna Chungaus zur Grundlage für ihr Ausschlussprojekt genommen. Und es in ein Möbel integriert. Sie nennen es Ripple effect tea table.

Der Teetisch sieht aus wie ein herkömmlicher Tisch, doch mit der Zugabe von Wasser wird daraus ein Designermöbel. Die Untertasse ist umgeben von Wasser, die Wellen entstehen jedes mal, wenn der Teetrinker die Teetasse auf die Untertasse setzt. Schön zu sehen im folgenden Video.
Eine herrliche Sache, die aus meiner Sicht am besten zum Tee passt. Kaffee trinkt man mehr hektisch, so dass wohl das Wasser den Tisch verlassen würde.
Hier geht es zum Schwesterartikel bei Cha Tao, der eine weitere Arbeit mit dem Namen Void tea set der beiden Designer zum Thema Tee zeigt.
Kommentare
Da sieht man mal wieder, wie simple Design seinen kann und gleichzeitig so schön. Gut dass die beiden Design einen Teetisch gewählt haben und nicht einen Kaffeetisch. So passt es besser.
von Annika vor etwa 1 Jahr