Wie wir heute Morgen erfahren haben, hat TeeGschwendner nun die deutschlandweite Einführung ihres neue Kassensystems vollendet. Zuvor wurden eine handvoll Teeläden mit der Mischung aus Waage, Kasse und Display ausgestattet. Wie Frau Rohn, Bereichsleiterin Marketing bei TeeGschwendner bestätigte, wurde die Aufmerksamkeit der Kunden wesentlich stärker von den digitalen Anreizen erweckt, als von herkömmlichen Schildern oder Plakaten“. Nun sind in den knapp 120 Märkten das Digital Signage-Konzept integriert.
Digital Signage beschriebt den Einsatz von digitalen Medien zu Werbe- und Informationszwecken, unter dem Einsatz von Displays. Sie sind so zusagen ein elektronisches Plakat. Hier können unterschiedliche Inhalte dem Kunden bereitgestellt werden. Noch am Mittwoch hat sich Marc auf dem ConventionCamp in Hannover einen Vortrag von Peter Dombrowski von der SDI Gesellschaft für Medientechnologie mbH zu genau diesem Thema angehört.
Die Möglichkeiten von Digital Signage sind gigantisch. TeeGschwendner verzichtet jedoch bei ihrem System bewusst auf Animationen und Videoclips. „Das beratende Verkaufsgespräch hat für uns immer noch Vorrang. Wir blenden auf den Bildschirmen fast ausschließlich Standbilder ein“, sagte Birgit Rohn. Das soll eine Reizüberflutung oder zu großer Ablenkung vermeiden. TG setzt auf Emotionsbilder, Teestimmungen und zurückhaltende Produktvorstellungen. Die Tests im Vorfeld haben gezeigt, dass trotzdem eine positive Werbewirkung erzielt wird.
Ebenso neue, wurden Payback in das Kassensystem integriert. TeeGschwendner Kunden können im Teefachgeschäft nun Punkte sammeln oder einlösen. Auch diese Information sieht der Kunden auf dem Bildschirm.
Marc steht schon wieder am Whiteboard um seine Idee zu skizzieren. Das Thema schient ihn wirklich zu interessieren. Das sind wohl die Einzelhandelsgene.
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