• Delicatino

    Tee in Deutschland besteht vor allem auf Schwarztee und Kräutertees. Sorten wie Oolong oder Grüntee sind ebenfalls stark im Trend. Eine weitere Teesorte, die in südamerikanischen Ländern Nationalgetränk ist, ist Mate-Tee oder Yerba-Tee. Während er bei uns noch relativ unbekannt ist, tranken schon die Ureinwohner Südamerikas regelmäßig Matetee. Die Indios schätzen Mate als Getränk mit magischen Eigenschaften, das Hunger, Erschöpfung und Hitze überwinden hilft und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigert. In vielen südamerikanischen Ländern ist Mate noch heute mehr als ein Getränk, eher ein Lebensgefühl und tägliches Ritual. Er wird hauptsächlich in Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay angebaut Sein rauchigen herben Geschmack zeichend ihn aus.

    Ursprünglich stammt die Bezeichnung Mate aus der Inkasprache und bezeichnet das Gefäß, aus dem der Tee getrunken wird. Der Mate-Becher besteht aus Holz oder Bambus, meistens aber aus einem getrockneten und ausgehöhlten Flaschenkürbis („Calabaza“). Diese Calabaza (oder Kalebasse) gibt es in allen möglichen Farben und Varianten, mit Mustern verziert oder in Leder eingebunden.

    Das Ritual des Matetrinkens ist stets das Gleiche, ob bei den Gauchos am Lagerfeuer in der Pampa oder im Großstadtgewühl von Buenos Aires: der Mate-Becher wird zur Hälfte oder zu zwei Dritteln mit Yerba de Mate (der eigentliche Mate-Tee) gefüllt.  Dann kommt heißes Wasser dazu, aber nur gerade soviel, dass die Blätter dieses aufsaugen können. Eigentlich wird er auch nicht getrunken, sondern mit einer Art Strohhalm („Bombilla“) aus Bambus, Blech, Edelstahl oder sogar Silber geschlürft. Ein Sieb am unteren Ende der Bombilla verhindert, dass beim Trinken die Mate-Teeblätter aufgesaugt werden.

    Delicatino importiert das Nationalgetränk und andere südamerikanische Spezialitäten nach Deutschland und sie sind nun Kunde und Kooperationspartner von Tee Heimat. Im Gepäck haben sie neben den klassischen Sorten eine neue Mate-Tee-Marke Taragüi Vitality. Ein Mate-Tee der speziell für den europäischen Raum hergestellt wird. Taragüi Vitality Mate Tee besteht aus handverlesenen Blättern des Llex Paraguariensis Strauches und ist reich an Vitaminen und Mineralien. Er ist weniger herb und wird wie uns bekannter Tee in der Tasse oder Kanne zubereitet. Im Programm sind Loser Tee und Beutetee in verschiedenen Geschmacksrichtungen z.B. Orange & Mandarine oder grüner Tee, Minze & Zitronenstrauch. Somit ist er hervorragend geeignet für die Gastronomie. Es sind keine neuen Investitionen notwendig und das Handling ist genau so einfach wie bei einem Pfefferminztee. Durch die niedrigen Warenkosten ist er dazu auch ein echter Gewinnbringer. Das moderne Design und die verschiedenen Geschmacksrichtungen dürfte auch den Gästen gefallen.

    Sprechen Sie uns an, als Tee Heimat Gastronomie erhalten sie Einkaufsvorteile.

  • Eingang-The-T-Room Zwei Tage war ich in Berlin um mich auf die Suche zu machen, nach den Gastronomen, die guten Tee servieren. Die, die es verstanden haben, dass Tee mehr ist, als nur ein Zusatz auf der Heißgetränkekarte. Unterstützung habe ich bekommen von den beiden Tee-Scouts und Online-Shop Inhabern Silvia Bürmann und Thierry Ondet. Sie stellten mir ein Programm zusammen, das wir meist gemeinsam durchlaufen haben. Los ging es beim Fyling Teapot. Wir hatten einen Keemun, einen Sencha und einen Oolong. In der Getränkekarte stand geschrieben, dass die Besitzerin wohl nicht die große Ahnung hätte. Eine Ehrlichkeit, die bemerkenswert ist und gleichzeitig Fragen aufwirft. Silvia und Thierry, die in der Nähe leben, haben sich dem Problem angenommen und werden in Zukunft dort einige Tee-Seminare abhalten und gleichzeitig die Inhaberin schulen.

    Weiter ging es zu Frau Behrens Torten, eine Chocolaterie, Konditorei und Backstube mit zwei Standorten in Berlin. Anders als im Flying Teapot wird hier der Tee von einer kleinen Teegastromarke geliefert. Doch auch hier schmeckte der Sencha, wie schon zu vor, mehr nach Bancha, was zu Irritation führte. Ich stellte die Vermutung in den Raum, dass es am harten Wasser in der Regionen liegen könnte. Eine finale Erklärung konnten wir nicht geben.

    Das konnten meine beiden Begleiter so nicht auf sich sitzen lassen, so gingen wir zu Lea‘s Tea und tranken diverse Spitzentees. Natürlich auch einen Sencha, jedoch mit gefiltertem Wasser und das Resultat hat überzeugt.

    Abend wurde mir nach viel Tee auch Kultur geboten. Im Hotel Bogota fand ein Jazz Konzert statt. Zu Swing durfte es nun auch mal ein Pilz sein. Die Veranstaltung gab einem das Gefühl in den ´30 Jahren zu sein. Auch so stellt man sich Berlin vor.

    Am nächsten Morgen begann der Tag, dann ebenfalls mit Tee aus dem Sortiment von Lea‘s Tea. Ein frischer Oolong in Original-Chinesischen Teegeschirr zubereitet, rundet den Start in den neuen Tag ab.

    Nun machte ich mich allein auf den Weg zu einer Tee-Institution in Berlin zum TeeTeaThé. Dabei handelt es sich um eine Kombination eines Fachgeschäfts mit einer Gastronomie, das bereist seit 13 Jahren guten Tee serviert. Nach einem interessanten Gespräch mit einem der Inhaber ging es weiter zum Hot Spot um mit den beiden Scouts zu Mittag zu essen, denn nach so viel Tee braucht man auch mal etwas Herzhaftes. Das Hot Spot ist ein China-Restaurant, die ebenfalls viel Wert auf ihr Teesortiment legen.

    Gut gestärkte machte ich mich, für Bremer Verhältnisse, auf eine längere Reise quer durch die Stadt. Vorbei am Reichstag und den Hackesche Markt hin zum „The T Room“, So viel vorweg, gleich nach dem ich über Tee Heimat berichtete, war Simon Parrott einer der Inhaber sofort bereit, ein Teil unseres Teeportals zu werden.

    The T Room ist leicht versteckt, in der Nähe der U-Bahn Station Senefelder Straße. Schon das Firmenschild ist ein Hingucker und Innen erwartete einen eine gemütliche Lounge Atmosphäre mit verschiedenen Sofas und anderen Sitzgelegenheiten, die aus England herangeschafft wurden. Unten im Keller wurde Platz geschaffen für Kunstausstellung und kleine Partys. Im hinteren Teil, befindet sich ein Buchgeschäft mit ausschließlich Büchern in englischer Sprache.

    Wir sprachen über dies und das, dann musste ich mich leider auf den Weg machen, um meinen Zug in Richtung Heimat zubekommen.

    Berlin ist immer eine Reise wert. Hier dreht sich das Leben doch etwas anders als im Rest der Republik. Es gibt sie dort schon, die Menschen, die den extra Tee-Meter gehen. Tee als Umsatzbringer in der Gastro spielt definitiv eine wichtige Rolle. Ich werde auf jeden Fall in den nächsten Wochen Berlin einen weiteren Besuch abstatten. Nicht nur um dem SV Werder Bremen im DFB-Pokal Finale zu unterstützen, sondern auch um weitere Lokalitäten aufzuspüren. Nicht unbedingt die reinen Tee-Gastronomien, sondern auch klassische Cafés und Restaurants, denn dort ist ein gutes Teesortiment ebenfalls von großem Vorteil. Doch das TeeTeaThé und das Flying Teapot werde ich noch mal besuchen, den wir werden nach einem ersten Kennenlernen uns über eine Mitgliedschaft bei Tee Heimat unterhalten. Es hat sich gelohnt, dieser Abstecher in die Hauptstadt. Ein neues Mitglied, viele Gute Gespräche und gutes Tees.

  • Tee im Sommer

    17.03.10

    Eistee-by-Tee-Heimat Tee ist in unseren Breiten ein gern gesehener Begleiter in der kalten Jahreszeit. Schaut man aber mal in die Länder, in denen Tee angebaut wird oder als Nationalgetränk gilt, wird eines schnell klar, dort ist es wesentlich heißer als hier. Indien, Tunesien, Kenia, Sri Lanka und zum Teil auch China alles große Teenationen mit höheren Temperaturen als Deutschland. Und auch in Ostfriesland, mit dem dritt höchsten Tee-Pro-Kopf-Konsum der Welt, wird Tee nicht nur im Winter getrunken. Die Menschen in diesen warmen Regionen wissen um die Vorzüge einer guten Tasse warmen Tee, vor allem wenn es drückend heiß ist.

    Warmer Tee ist gerade im Sommer besonders gut, durch die gesunden Inhaltsstoffe, die er enthält, und durch die Wärme wird der Körper und vor allem der Magen geschont. Doch wenn es richtig heiß ist, dann muss schon mal etwas wirklich Erfrischendes ins Glas. Für diesen Fall steht einem Eistee zur Verfügung, am besten hausgemacht. Zwar gibt es hervorragende Ready-to-Drink Sorten in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen, doch über einen hausgemachten Ice Tea werden sich ihre Gäste freuen und sie können sich positiv von Mitbewerber abheben.

    Wie selbstgemachter Eistee ganz einfach vorbereitet wird und das mit den Mitteln, über die Sie wahrscheinlich schon verfügen. Welche Rezepte in diesem Sommer angesagt sind. Welche Umsatzpotenziale Eistee in sich birgt, das alles würden wir gerne in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen klären.

    Sie können uns unter der Telefonnummer 0421-33636781 oder unter heimatkunde@teeheimat.de erreichen

  • Profil_blog.jpgHeute wurde eine neue Version unseres Tee-Online-Portals fertig gestellt. Damit wurden einige Verbesserungen vervollständigt.

    Zum einen können jetzt alle Tee-Scouts separat betrachtet werden, da jeder Scout eine eigene URL bekommen hat. Das hat z.B. den Vorteil, dass Termine im Veranstaltungskalender mit einem direkten Link zum jeweiligen Scouts versehen werden. So können User nähere Informationen schnell und ohne Umwege erhalten.

    Ebenfalls neu im Veranstaltungskalender ist, dass sich der User von einem Tee-Termin zum Nächsten/Vorherigen klicken kann. Was das Stöbern wesentlich erleichtert.

    Und besonders stolz sind wir auf die Erneuerung, die vor allem für Teemarken vom Vorteil ist. Im Für Daheim Bereich können die User durch einen Klick auf die orangefarbenen Buttonen „Alle Tee-Orte anzeigen“ und so erfahren in welcher Gastronomie die jeweilige Teemarke angeboten wird.

    Zu guter Letzt können jetzt im Tee-Blog Kommentare zu den einzelnen Artikel geschrieben werden.

    Weitere Ergänzungen und Verbesserungen sind in Arbeit und werden schon bald integriert. Doch wir können schon jetzt mit gutem Recht sagen, dass wir das innovativste Tee-Portal in Deutschland sind.

  • Internorga-logo.jpg Die alljährliche Internorga öffnete ihre Tore um Fachbesucher aus der Gastronomie und Hotelbranche zu empfangen. Die Internorga, die schon 84 mal stattfand, ist mit ca. 1.000 Ausstellern aus 25 Nationen die führende und größte europäische Fachmesse ihrer Art. Zu den Ausstellern gehörten unter anderem namhafte Teemarken, die Ihre Marke und neue Produkte vorstellten.

    Auch Tee Heimat, vertreten durch Marc Könemann, war unter den Besuchern. Was er dort erfahren und erlebt hat, hat er in einem Messebericht zusammengefasst.

    Freitag 12.03.10 ca. 11 Uhr. Bei der Einfahrt in den Hamburger Hauptbahnhof sprach mich eine Frau an, die gesehen hatte, dass ich eine Eintrittskarte für die Internorga hatte. Sie wollte zum ersten Mal auf die Messe und fragte, wie man vom Bahnhof zum Messegelände kommt. Ich bot Ihr an, sich mir anzuschließen. Auf dem Weg erfragt ich, was Ihre Gründe für den Besuche seien. Sie arbeitete bei der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten BGN und so nutzte ich die Gelegenheit sie zum Thema Wasserkocher in Punkto Sicherheit zu befragen. Da es wohl mit Wasserkochern zu sehr wenigen Unfällen kommt, hatte Sie keine speziellen Hinweise, nur dass Gaststättenbetreiber auf das EC-Zeichen achten müssen.

    Einige der großen Teemarken waren vertreten, teilweise mit eigenen Ständen oder auch in Kooperation mit Lebensmittel Produzenten. So suchte ich einen nach dem Anderen auf um eventuelle Neuheiten ausfindig zu machen. Fast an allen Ständen wurde ich freundlich begrüßt und es wurde mir ein Heißgetränk angeboten. Natürlich wurde ich gefragt, welches Geschäftskonzept Tee Heimat verfolgt. Nun ist es ja so, dass Tee Heimat keinen Tee einkauft und wir ihn auch nicht verkaufen. Wir sind ein unabhängiges Gütesiegel und Online-Portal und somit passen wir, auf den ersten schnellen Blick, nicht in das Beuteschema eines Vertrieblers. Falls ein Marketing Mitarbeiter Vorort war, wurde dieser herangeholt oder auf diesen verwiesen.

    Ich hatte mir im Vorfeld für jede Person ca. zwei Minuten Zeit gegeben um Tee Heimat zu erklären. Die Resonanzen waren unterschiedlich. Doch eines war auffällig. Die Marken mit einem qualitativ hochwertigen Sortiment, waren interessiert und überlegten schon, wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte. Die Teemarken, die sich qualitativ im unteren Segment bewegen, wurden ganz schnell nervös. Wörter wie „hochwertig“ und „gut“, dass wussten auch sie, bedeuteten das Aus für sie. Ein Mitarbeiter einer bekannten deutschen Kaffeerösterei hatte es gleich erkannt und hat sich auf die Situation schnell eingestellt. Sie haben zwei Teemarken im Portfolio und die eine nahm er dann ganz schnell vom Tisch. Er meinte, dass die dann wohl nicht in Frage kommen würde.

    Nennenswert war ein Kontakt, mit einer kleiner Kaffeerösterei, die ebenfalls Tee vertreibt, der Standmitarbeiter wurde, sagen wir - pampig, als ich ihm sagt ich würde keinen Tee kaufen, aber ich sei anderweitig interessiert. Erst als ich ihm meine Visitenkarte wieder aus der Hand genommen habe, mit dem Hinweis, dass seine Firma anscheinend kein Interesse hätte, kam er von seinem hohen Ross herunter und bat erneut um die Karte.

    Teemarken sind oft bei Kaffeemarken mit im Portfolio integriert, ebenso wie Kakao sprich Trinkschokolade. An dieser Stelle ein Tipp für eine andere Kombinationsmöglichkeit Tee und Wein. Diese Zusammenhänge ermöglichten es mir etwas über die Umsätze der Teemarken im Verhältnis zu den Kaffeemarken zu erfahren. Zwar wurden keine genauen Zahlen genannt, doch die Steigerungen der letzten Jahre und vor allem der letzten Monate seinen sehr erfreulich, nach Aussagen der Firmenvertreter. Das gibt uns weiterhin die Gewissheit, dass die Zeit des Tees gekommen ist.

    Herausragende Produktinnovationen habe ich nicht entdecken können, obwohl ich unzählige Kilometer in den Messehallen zurück gelegt habe. Es gibt ein paar neue Wässerchen mit Geschmack, die Tee in Spuren enthalten. Die Anbieter haben durchweg die Anzahl der Teesorten erhöht und setzen mehr und mehr auf Qualität.

    Gegen Ende habe ich mich mit dem Thema Wasserqualität beschäftigt. Zum einen war an einem kleinen Stand eine Firma vertreten, die ein Wasser anbietet, dass speziell auf die Bedürfnisse der Kaffee- und Teezubereitung zugeschnitten ist. Ich habe auch schon über dieses Wasser aus der Flasche im Cha Tao Teeblog geschrieben berichtet, da auch die Wasserqualität ein wichtiges Kriterium für uns ist. Zwei Firmen haben mir ihre Systeme mitgegeben. Sobald ich sie testen konnte, werde ich einen Bericht dazu veröffentlichen.

    Fazit. Die Internorga 2010 war für mich eine willkommene Abwechslung. Es gab ein paar sehr gute Tassen Tee und auch ein paar weniger gute. Ich habe einen früheren Kommilitonen, der bei einem namhaften Anbieter arbeitet wiedergetroffen und Hannah Plettenberg von Plettenberg Consulting, die ich sonst nur über Twitter, Facebook und Xing kenne. Es ist schön, wenn man Menschen wie Frau Plettenberg auch mal im realen Leben trifft.

    Nächstes Jahr wieder? Ja, aber mit einem eigenen Stand.

  • Prinsessan_1.pngWer kennt es nicht, wenn man ein gutes Mahl hatte, kommt ein Verlangen nach einer Kleinigkeit zum Abschluss. Vorzugsweise etwas Süßes. Doch wie wäre es, wenn es zur Abwechslung mal nur leckeren Nachtisch geben würde? Also Dessert pur. Klingt gut - so schmeckt es auch. Es gibt einen Ort am dem das möglich gemacht wird und wo man ebenfalls eine sehr gute Tasse Tee bekommt. Die Dessert-Bar Prinsessan in Hamburg ist ein idealer Anlaufpunkt für den süßen Genuss gepaart mit Tees von Althaus Tea. Im Stadtteil Uhlenhorst am Holzweg gelegen ist das Prinsessan immer gut für einen Abstecher. Ob zum Frühstück oder einem ausgiebigen Dessert Nachmittag es lohnt sich immer. Auch die anderen Getränke neben Tee sind von hervorragender Qualität, so gibt es Kaffee und Heißeschokolade aber auch die Liebhaber von Kaltgetränken kommen auf ihre Kosten.

    Das Prinsessan wird geleitet von Roman Witt und Pascal Nagel, die beiden Gründer habe den Schritt gewagt eine neue Form der Erlebnisgastronomie aufzubauen und das mit Erfolg. Nun haben Sie das Tee-Heimat-Gütesiegel erhalten, wo wir besonders stolz darauf sind, denn Sie sind die erster Träger unseres Tee-Siegels in der Hansestadt Hamburg. Herzlichen Glückwunsch.

  • Long-Island-Iced-Tea.pngEs scheint also ob, lediglich drei Tatsachen bei diesem Cocktail wirklich als gefestigt gelten.
    Nr.1: Er enthält keinen Tee, der Name bezieht sich lediglich auf das Aussehen.
    Nr. 2: Wenn man ein paar davon getrunken hat, ist man nicht mehr fahrtüchtig, da er eine Menge Hochprozentiges enthält.
    Nr. 3: Er hat seinen Ursprung in den USA.

    Wann und wo er zum ersten Mal serviert wurde ist unklar. Mal wird die Geburt in die Zeit der Prohibition von 1919–1932 gelegt. Wo anderes taucht die Jahreszahl 1976 auf. Damals soll es ein junger Barkeeper gewesen sein, der im Leonard‘s Great Neck auf Long Island den Cocktail gemixt hatte.

    Wie es auch sei, in einen guten Long Island Iced Tea gehört z.B.

    2 cl Gin
    2 cl Rum (weiß)
    2 cl Tequila
    2 cl Curaçao Triple Sec
    2 cl Wodka
    3 cl Limettensaft
    3 cl Zitronensaft
    14 cl Cola

    Es gibt viele Varianten, mal mit mehr oder weniger Zutaten. So sind nicht immer alle Spirituosen enthalten. Die Zubereitung mit einem größeren Anteil Tequila wird auch als Texas Tea bezeichnet. Mit Red Bull statt Cola erhält man einen Long Island Energy. Die englische Variante aus Gin und Rum wird London Iced Tea genannt.

    In Deutschland ist es ebenfalls ein Mixgetränk, das auf keiner Cocktailkarte fehlen darf.

    Foto: ©objectsforall - Fotolia.com

  • hard-work-and-passion.pngDie 3. Weltkaffee-Konferenz ging am Wochenende in Guatemala-Stadt zu Ende. Dazu waren rund 1100 Experten, Händler und Produzenten aus 77 Ländern in der Hauptstadt des mittelamerikanischen Landes zusammengekommen. Ziel war es über die Zukunft des Kaffees zu beraten. Es scheint so, als müsste weiter das Krisenmanagement optimiert werden, denn es gibt erschreckende Fakten. Um ein halbes Prozent sind die Temperaturen gestiegen, das ist fünfmal so viel wie in den letzten 25 Jahren. Das verkraften viele der Kaffeesträucher nicht und bringen somit weniger Ernte ein. Auch die Qualität dürfte unter den veränderten Bedingungen leiden.

    Die Klimawandlung hat auch die kaffeeanbauenden Länder erreicht und sorgt somit für sinkende Produktionsmengen. Allein Kolumbien hat im vergangenen Jahr einen Rückgang von bis zu 35 Prozent zu verkraften, hieß es bei der Konferenz. El Salvador und Costa Rica sind immer noch durch die Krise der Jahre von 2000 bis 2005 gebeutelt, damals fielen dort die Ernteerträge um rund 50 Prozent. Die Nachfrage nach Kaffee sei jedoch weiter gestiegen so der Vorsitzende des ICO (International Coffee Organization), Néstor Osorio.

    Nach Untersuchungsergebnissen der ICO wird die Erderwärmung schon bald dazu führen, das die Produktionsmengen die steigenden Nachfrage nicht mehr decken kann. Kaffee-Spezialitäten werden nicht nur in den Industrieländern immer beliebter, sondern auch Schwellenländer haben einen höheren Bedarf nach den Bohnen. Eine Entwicklung die sich auf die Preise auswirken wird. Somit dürfte es bald heißen, wer einen guten Kaffee haben möchte muss tiefer in die Tasche greifen. Kaffee wird zum Luxusgut. Zwar lassen sich Luxusgüter auch in Krisenzeiten verhältnismäßig gut verkaufen, doch Kaffee ist ein Massenprodukt und nicht jeder Konsument kann die steigenden Preise mitgehen.

    Was heißt das für den Gastronom? Steigende Einkaufspreise sind sicherlich die Folge und die können in einem stark umkämpften Markt nicht immer so leicht an die Verbraucher weitergeben werden. Eine Qualitätsminderung hätte ebenfalls negativen Einfluss. Sollte der Kaffee nicht mehr so schmecken wie gewohnt, fällt es immer erst auf den Gastronom zurück und nicht auf das Klima in fernen Ländern. Was dazu führen kann, dass Gäste nicht so schnell wieder kommen, unter Umständen so gar komplett wegbleiben.

    Sie können sich denken, was die Tee Heimat Lösung ist. Richtig, Stärkung des Teesortiments um so einen Teil der Verluste aufzufangen und gleichzeitig auf eine veränderte Situation gut vorbereitet zu sein. Zeigen Sie schon heute, dass Sie etwas vom Teegeschäft verstehen. Das Tee Heimat Gütesiegel ist nur in begrenzter Anzahl erhältlich, noch sind genügt vorhanden, doch das kann sich schnell ändern, genau so wie die Kafeeernten!