Südafrika ist bekannt, für Diamanten, Gold, Nelson Mandela aber auch Armut und die Apartheid. Vergessen darf man aber auf gar keinen Fall Rooibush Tee, der nur in Südafrika wächst, genauer gesagt, wird der Redbush, wie er auch genannt wird, in der Gegend von Clanwilliam angebaut.
Nach 2006, in der die Fußball Weltmeisterschaft in unserem Land stattgefunden hat, ist dieses Jahr Südafrika Austragungsland. Wer Teetrinker oder Teetrinkerin und Fußball Fan ist, der findet ein tolles T-Shirt im Cha Tao Tea-Shirt-Shop. Es zeigt einen Fußball der komplett aus Rooibush entworfen wurde. So entsteht die Verbindung zwischen dem Nationalgetränk und dem beliebtesten Sport der Welt.
Hier noch ein paar Infos über Rooibush Tee.
In Südafrika hat Rooibush Tee den Status einer Volksmedizin. Aus Tradition kommt er, bei kleineren und größeren Wehwehchen zur innerlich oder äußerlich Anwendung. Die Einwohner schwören bei den folgenden Beschwerden auf den Einsatz von Rooibos.
Allergien
Hautkrankheiten (Akne, Sonnenbrand, Mückenstiche, Herpes, Neurodermitis)
Beschwerden im Magen-Darm-Trakt (Durchfall, Verstopfung, Gastritis) Geschwächtes Immunsystem
Blutarmut
Zahnfleischentzündungen
Schlafstörungen
3-Monatskoliken bei Babys
In wieweit der Aufguss nun hilft, ist noch nicht ausreichend erforscht. Eines steht aber fest, Rooibush Tee hat viele Mineralstoffe, kleine Gerbstoffe und kein Koffein, somit ist er auch schon für kleine Kinder geeignet.
Die Teepflanze (Camellia sinensis) wächst in unseren Regionen meist nicht all zu gut, sie ist an ein anderes Klima gewöhnt. Seit zwei Jahren hat Marc eine Teepflanze in seiner Obhut. Anfänglich hat sich gut eingelebt. Schon nach den ersten Sonnenstrahlen kamen neue Blätter zum Vorschein und bald darauf die erste Blüte. Das war im Frühjahr letzten Jahres. Im Sommer hatte die Pflanze dann etwas viel Sonne abbekommen, dass ließ die Blätter an den Spitzen verwelken. Dann folgte eine kalte Nacht im Herbst und das war es mit dem restlichen Grün. Dann in einer Winternacht, Marc hatte Sie nun doch ins Warme geholt, blühte Sie auf. Es war ein komischer Anblick, die grün-braunen Blätter und dann die weiß-gelbe Blüte. Das letzte Aufbäumen war wohl eine Art Hilferuf und gleichzeitig ein Lebenszeichen.
Diese Woche am Sonntag findet auch in unseren Büroräumen der Tag des offenen Ateliers statt. Hier im ehemaligen Hafenverwaltung des Hafenkopfgebäudes haben viele Künstler in den letzten Jahren ihre Ateliers eingerichtet. Von Steinskulpturen, Fotografien, Keramiken oder auch Malereien ist alles vertreten. In unseren Büroräumen werden wie die Besucher mit Tee versorgen, was man auch zu den Künsten rechnen darf.