• Tee und die Bahn

    16.07.10

    Tee-im-Zug.jpgDie Klimaanlagen der Bahn machen bei 32 Grad schlapp, das haben uns die Pressmitteilungen der Letzten Tag gezeigt. Eine Welle der Empörung geht durch Deutschland. Wer schon mal in einem Zug mit einer defekten oder überforderten Klimaanlage gesessen hat, der weiß auch warum. Losgetreten wurden die Bahnprobleme als eine Schülergruppe in mehreren Zügen nacheinander mit dem beschriebenen Problem konfrontiert wurden. Am Ende brachen mehrere Jugendliche auf Grund von Flüssigkeitsmangel zusammen. Dehydrierung ist ein ernst zu nehmendes Problem. Hitze treibt natürlich den Prozess weiter voran und begünstig ihn sehr. Gerade wenn man in einem geschlossen Zug sitzt, in dem schnell mal die 40 Grad Marke überschritten wird. Da hilft nur reichlich Flüssigkeit zu sich zunehmen. Die Zwei-Literregel, die eh schon stark angreifbar ist, kommt in solchen Fällen nicht zur Geltung. 2 Liter sind unter solchen Extremumständen viel zu wenig. Eine andere Mär ist, dass Tee und Kaffee dem Körper Flüssigkeit entziehen. Nur im Einzelfall können Tee und Kaffee harntreibend wirken, was deutet, dass man diese Menge gezielt ausgleichen muss.

    Doch man kann auch zu viel trinken, was eine Läuferin 2008 beim Boston Marathon mit dem Tot bezahlt hat. Nachdem die Läuferin an einem Versorgungsposten 16 Becher Wasser getrunken hat, erlitt sie einen tödlichen Kollaps. Wie es dazu kommen konnte, ist wissenschaftlich noch nicht ausreichend erklärt. Als gesichert gilt: dass die flüssigkeitsbedingte Verdünnung des Natriumgehalts im Blut zu einer Entgleisung des Elektrolythaushalts führen kann.

    Womit wird wieder bei der Bahn sind. Wenn die Werte die Schwelle überschreitet, an dem die Klimaanlagen nicht mehr einwandfrei funktionieren, müssen die Fahrgäste kostenlos mit Flüssigkeit versorgt werden. Warmer Tee bietet sich an, da dieser den Magen nicht übermäßig belastet und der Körper keine Energie aufwenden muss um die Flüssigkeit auf Körpertemperatur zu bringen. Eistee ist eine ebenfalls gute Lösung, da Eistee mal mehr mal weniger Zucker enthält, was möglicherweise das Absinken des Blutzuckerspiegels verhindert.

    Hier der Aufruf an die Bahn: Tee Heimat versorgt sie mit Informationen und wir stellen Kontakt mit einem guten Lieferanten hier. Sei es mit Tee oder auch Eistee. Heute fahren Züge halt nicht mehr mit Wasser, sondern mit Tee. Ich doch eine schöne Schlagzeile. Darüber hin, können die einzelnen Züge mit unserem Gütesiegel ausgezeichnet werden, wenn unsere Kriterien eingehalten werden. So wird Reisen auch in der 2. Klasse zur erstklassigen Reise.

    Foto: Ewe Degiampietro - Fotolia.com

  • Arne-Friedrich-Foto.jpg Wie wählen wir den Tee Ort des Tages? Normalerweise mit Random.org, wenn alle Daten eingetragen sind, nehmen wir die Nummer, die dort ausgespuckt wird. Doch diese Art der Auswahl ist nicht in Stein geschrieben, zur Zeit machen wir es anders.

    Zur Fußball-WM 2010 nehmen wir an Spieltagen der deutschen Nationalmannschaft einen Spieler. Das Teefachgeschäft, das am nächsten zum Geburtsort liegt, wird es dann am Spieltag und am Folgetag. Wir hatten zum Beispiel schon Thomas Müller oder auch Miroslaw Klose als Ausgangspunkt genommen. Zum Halbfinale haben wir bei Facebook gefragt, wer es seinen soll. Arne Friedrich solle es sein.

    Arne Friedrich ist in Bad Oeynhausen geboren worden, im schönen Kreis Minden-Lübbecke (so wie Marc). Der nächste Teeladen ist, da noch kein Teefachgeschäft in Herford, Minden oder auch in Oeynhausen bei uns gelistet ist, in der größten Stadt in Ostwestfalen - Bielefeld. Dort ist es das TeeGschwendner Fachgeschäft in der Bahnhofstrasse (City Passage) geworden.

    So, jetzt drücken wir mal, die Daumen, dass das Spiel gegen den Spanier gut für uns verläuft. Wir werden nachher den Weißtee gegen Weißbier tauschen.

    (Foto: Steindy (talk) - Wikipedia)

  • Sommerloch-im-Teeladen.jpgIm Sommer gehört ein Teeladen in Deutschland nicht zu den hoch frequentierten Einkaufsstätten. Stimmt diese allgemeine Meinung überhaupt? Falls ja, warum ist das eigentlich so? Gibt es eine plausible Erklärung? Kann man von einem Sommerloch sprechen? Es muss was daran sein, denn die meisten Teeladenbesitzer machen im Sommer Urlaub nicht im Winter, oder mögen Teehändler lediglich keinen Schnee?

    Zu erst einmal muss man sich die Kundschaft anschauen, die in Teefachgeschäften einkauft. Hier tritt das erste Problem auf, es gibt nicht den Teetrinker, genau so wenig wie es den Weintrinker gibt. Es gibt einen harten Kern (Heavy Consumer), der immer wieder in ein Teegeschäft gehen, um dort zu stöbern und sich von den Verkäufern über neue Sorten informieren lassen. Andere Kunden dieser Gruppe wiederum kaufen „ihren“ Tee, der sie fast jeden Tag begleitet. Diese Gruppe bringt sicherlich einen Großteil der Umsätze in die Kassen, ganz nach dem Paretoprinzip. Dann gibt es noch die Teekunden, die unregelmäßig einkaufen (Light Consumer). Immer wieder, jedoch nicht gleichmäßig kaufen sie Tee, diese Gruppe ist nach gängigen Studien weniger loyal in der Wahl des Fachgeschäftes. Auch die Abwanderung zu den Tee-Online-Shops ist hier zu verzeichnen. Sie kaufen in der Regel querbeet im Sortiment, je nach Lust und Laune. Und nach der herrschenden Temperatur? Bevor wir zu den Wetterverhältnissen kommen, ist da noch die Gruppe, nennen wir sie Newby-Tea-Drinker. Sie sind neu im Teeladen und in der Teewelt, abgesehen von einzelnen Ereignissen, vielleicht in der Jungendherberge wo Hagebutten-Tee serviert wurde. Sie sind eher durch Einflüsse der Umwelt auf den „Geschmack” gekommen. Durch einen Zeitungsartikel, einen Post in einem Tee-Blog oder Tee-Portal, vielleicht auch durch Empfehlungen von Freunden. Wie so oft steht bei vielen Menschen in puncto Tee die erste Begegnung in einer Verbindung mit Gesundheit oder Wellness.

    Doch lassen steigende Temperaturen die Umsatzzahlen eines Teefachgeschäfte / Teeladen im Sommer sinken? Besteht eine Korrelation zwischen Teeverkäufen und der Temperatur? So wie beim Eis? Noch liegen keine eindeutigen wissenschaftlichen Studien vor. Daher möchten wir an dieser Stelle ein paar Hypothesen definieren. Die Heave Consumer werden auch im Sommer Tee trinken. Trinken sie weiterhin ihren persönlichen Liebling, dann sinken die Umsatz in dieser Gruppe nicht, kaufen Sie hingegen z.B. einen Rooibush Tee, der im Schnitt günstiger ist, dann gehen bei gleichen Absatzmengen die Umsätze nach unten.

    Light Consumer sind nicht so gefestigt im Kaufen von Tee. Jedoch ist schlecht zu sagen, ob Sie nicht doch im Sommer ein plötzliches Verlangen haben in einen Teeladen zu gehen um sich mit Tee einzudecken. Man kann aber schon davon ausgehen, dass diese Käufergruppe in den warmen Monaten weniger teeaffin ist. Betrachte man Google Insight Daten so ist ein starkes Absenken der Suchanzahl in den Sommermonaten bei Begriffen wie Tee und Kaffee zu verzeichnen. Dieser Trend ist seit Jahren zu beobachten, jedoch waren 2004 bis 2008 die Abstände zwischen Kaffee und Tee noch stark ausgeprägt, so hat sich dieser Wert in den letzten zwei Jahren angeglichen.

    Kommen wir zur letzten Gruppe den Newby-Tea-Drinker. Sie sind wohl die am wenigsten vorhersehbaren Personen. Es kommt auf die aktuellen Trends an und/oder die Medien. Dann ist zwar noch immer die Frage offen, ob nicht der erste Gedanke in den nächsten Supermarkt lenkt oder doch zum Profi-Geschäft. Jedoch liegt hier auch das meiste Potenzial. Sie können zu Light- oder sogar Heavy Consumer gemacht werden, also ganz frischer Mehrumsatz.

    Im Teefachhandel ist noch eine Menge Potenzial, aber auch hier gilt der Grundsatz: Tradition ist kein Geschäftsmodell. Wer sich nicht anpasst und sei es ganz langsam, fällt irgendwann ganz schnell hinter runter. Ein Wandel ist zu spüren, es kommt jetzt auf die Teehändler an, ob sie mit gehen, oder sie lieber anderen den Umsatz überlassen. Sei es im Winter wie im Sommer. Antworten zu aktuellen Trend und wo liegen die Chancen in der Zukunft, stellen wir gerne unseren Teehandelskunden zur Verfügung.

    Doch was könnte es sein, denn es wird ja tatsächlich weniger Tee im Sommer getrunken. In Ländern wie Indien, China, den (nord)afrikanischen Ländern oder auch beispielsweise Abendländischen Ländern sehr viel Tee getrunken, obwohl dort die Temperaturen höher sind. Tee kühlt, gerade in warmer Form, da der Magen dem Körper keine Energie entziehen muss um das Heißgetränk auf Körpertemperatur zubringen. In den genannten Ländern und Regionen wird Tee deshalb warm getrunken. Klar ist ein kühler Eistee erfrischend, doch er ist nicht so bekömmlich. Es liegt wohl stark an den Gewohnheiten, an der Erziehung und den herrschenden Trends, das sich Tee bei uns noch nicht als das Sommergetränk durchgesetzt hat. Hier ein paar Gegenargumente:

    • Die Konsistenz von Tee ähnelt mehr dem von Wasser, als es bei Kaffee der Fall ist.
    • Tee und frische Fruchtsäfte passen hervorragend zusammen, versuchen sie das mal mit Kaffee.
    • Die heutigen Kaffeeprodukt bestehen aus ca. 80% Milch. Warmes Wetter macht schon müde genug, da hilft warme Milch nicht über den Berg. -Möchte man trotzdem ein kaltes Getränk, viele Teesorten kann man einfach kalt werden lassen und werden dann nicht bitter.
    • Eistee ist förmlich der Inbegriff der Frische.
    • Im Sommer bleibt es auch in der Nacht warm. Früchtetees, Kräutertees kann man den ganzen Tag und in der Nacht trinken.
    • Wer Autofahren muss, sollte nur sehr wenig Bier trinken. Matchatee hat auch eine Schaumkrone.
    • Stellen Sie sich vor, Sie grillen. Was passt besser zum Grillgut, ein Latte Macciato oder ein grüner Tee?

    Wer die Vorzüge der vielen Teesorten kennt, die einem in den heißen Monaten Kühlungen bescheren, der sollte unbedingt den nächste Teeladen aufsuchen oder in einem Online-Shop Nachschub bestellen. Alle anderen sollte das Gleich machen und das Personal um Rat fragen.

    Tee ist ein Sommergetränk, man muss es den Leuten nur richtig erzählen.

  • Logo-TeeGschwendner Wir möchten das familiengeführte Teeunternehmen TeeGschwendner in unserer Heimat willkommen heißen. Wir sind stolz auf unseren neuen Kunden, einen der großen Marken in Deutschland. Ab heute zeigen wir alle in Deutschland ansässigen Teefachgeschäfte von TeeGschwendner. Immerhin sind es schon fast 120 Stück. Wer trotz der hohen Zahl keinen Teehandel in der Nähe hat, findet im Marken-Bereich einen Eintrag mit Infos und einem Link zum Tee-Online-Shop. Dort können alle Sorten bequem online bestellt werden.

    Wie es auf der Internetseite steht, ist der Name etwas kompliziert, doch das Konzept ist klar. Qualitätstee von den führenden Tee-Fachgeschäften in Deutschland! Das passt zu uns. Wir hatte die Gelegenheit uns Vorort ein Bild über den Betrieb zu machen. Moderne Logistik, ein eigens Labor zur Qualitätskontrolle und freundliche Mitarbeiter sorgen für eine einwandfreie Beschaffenheit und rechtzeitige Lieferung des Tees. Doch auch unabhängige vereidigte Sachverständige werden mit der Kontrolle beauftragt.

    TeeGschwendner und die IHK-Bonn bilden die Tee Sommelier aus, von denen ein paar als Tee Scout bei Tee Heimat zu finden sind. Somit schließt sich allmählich der Kreis. Doch wir nehmen natürlich gerne weitere Personen in unseren Kreis mit auf.

    Schauen Sie doch mal nach, vielleicht finden Sie noch ein Fachgeschäft von denen Sie noch nicht wussten, dass es ganz in der Nähe ist.

  • WM-2010-Tea-Shirt-BIO-Men.jpgNun ist auch die Deutsche Fußball Nationalmannschaft in die WM in Südafrika gestartet. Und das überraschend souverän mit einem 4:0 gegen Australien. Die Vuvuzelas rauben zwar einigen Zuschauern die Nerven, aber das wird wohl nur wenige davon abhalten, nicht das eine oder andere Spiel zu sehen. Oftmals ist bestimmt auch ein, zwei, drei … Bier dabei. Bier gehört irgendwie zum Fußball dazu. Da es keine Zeitverschiebung dieses Jahr gibt und somit auch für uns die Spiele schon am frühen Nachmittag beginnen, können einzelne Partien mit der Arbeitszeit kollidieren. Alkohol und Arbeit passt ebenfalls nur bedingt zusammen. Aus diesem Grund, an dieser Stelle eine paar Infos über ein Nationalgetränk der Südafrikaner - der Rooibush Tee. So können zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Man erlebt ein Teil der südafrikanischen Kultur und kann auch auf der Arbeit ein leckeres Getränk trinken, das mit den Betriebsvorschriften übereinstimmt.

    Zu erst einmal die Zubereitung für die lose Varianten: Pro Liter 11-13 Gramm Tee in einen Filter geben, mit nicht mehr kochendem Wasser übergießen und dann mindestens 5 - 7 Minuten ziehen lassen. Überziehen kann man ihn nicht, da nur sehr wenige Gerbstoffe enthalten sind.

    Es gibt dazu eine Reihe an verschiedenen Schreibweisen z.B. Redbush, Rooibush, Roibosh, Rooibush, Rotbusch oder auch Rooibusch.

    Wie schon im einem April-Artikel beschrieben ist Rooibush neben einem Genussmittel auch Volksmedizin. Die Einwohner schwören bei den folgenden Beschwerden auf den Einsatz von Rooibos. 
Hautkrankheiten (Akne, Sonnenbrand, Mückenstiche, Herpes, Neurodermitis), Allergien
, Beschwerden im Magen-Darm-Trakt (Durchfall, Verstopfung, Gastritis) Geschwächtes Immunsystem, 
Blutarmut, 
Zahnfleischentzündungen, 
Schlafstörungen, 
3-Monatskoliken bei Babys.

    Ein paar Hintergrundinformationen: Bei uns hat Rooibush Anfang der 90 Jahren seinen Siegeszug begonnen. In Südafrika ist er schon seit 1772 bekannt. Seit dem wurde der Redbosh, wie er auch genannt wird, mehr und mehr erforscht. Eine Rooibush Euphorie machte sich um 1950 bereit, nachdem in den ´30 Jahren der Arzt und Botaniker Dr. Petter le Fras Nortier es gelungen war, die Pflanzen zu kultivieren. Um den Ort Clanwillim, der noch heute zu den wichtigsten Orten für die Rooibush Ernte zählt, wurde die nun gezähmte Wildpflanze professionell angebaut. Aber nicht so professionell, sonst wären nicht die Bauern und Produzenten in eine Überproduktion geraten. Deshalb wurde 1954 Redbos Tea Control Board gegründet, eine staatliche Einrichtung, die Produktionsmengen, Hygiene und Qualität dokumentieren und kontrollieren soll. Heute ist sie jedoch privatisiert und erforscht weiterhin die Pflanze und deren Besonderheiten.

    Von den Erkenntnissen profitieren vor allem die 300 Farmer, die Redbosh im Gebiet der Cederberg Mountains anbauen. Nur hier wächst der Tee.

    Rooibush ist bekannt für seine vielen Mineralien und Spurenelementen, hier ein Auflistung:

    1 Tasse Rotbuschtee enthält: 7,12 mg Kalium 6,15 mg Natrium 1,67 mg Magnesium 0,21 mg Fluor 1,09 mg Kalzium 0,08 mg Kupfer 0,07 mg Eisen 0,04 mg Mangan 0,04 mg Zink über 90 ätherische Öle

    Anders als andere Teesorten enthält er kein Koffein und nur sehr wenige Gerbstoffe. Somit ist er auch für kleine Kinder bekömmlich. Diese mögen den milden und von Natur aus süßen Geschmack. Es ist also nicht notwendig mit Aromen und anderen Zusätzen das Getränk „aufzumotzen“. Doch dies ist in Deutschland sehr beliebt. Vor allem bei den in Teebeutel abgepackten Sorten.

    Auch die Bauern in den Zederbergen sehen im Klimawandel ein Bedrohung. Schon jetzt wird eine Verwüstung der Gebiete beobachtet. Und auch bei den Rooibushsträucher selbst wird eine Veränderung wahrgenommen. Sie haben nun nicht mehr wie üblich eine Lebenszeit von 12 Jahren, sondern teilweise nur noch 5 Jahre. Forscher und Züchter haben sich dem Problem angenommen und versuchen durch Kreuzungen mit Wildpflanzen, die Pflanzen auf die härteren Bedingung anzupassen.

    Die meisten in unserer Heimat kennen den Rooibusch in der Varianten rot, daher kommt ja auch der Name, doch auch wie beim orthodoxen Tee gibt es eine grüne Variante. Der grüne Rooibos ist weicher und frischer im Geschmack als der normale Rooibush, er ist ebenfalls wie Grüntee nicht fermentiert. Dazu enthält er mehr Gerbstoffe.

    Wir wünschen der deutschen Nationalmannschaft ein erfolgreiches Turnier und allen Mannschaften eine angenehme Zeit in Südafrika.

    Hier noch ein Link zum offiziellen Cha Tao Tea Shirt zur WM.

  • teezeichen.jpgGoogle hat seine Suchparameter angepasst. Seit letztem Jahre im August arbeitet Google am Index-Projekt Caffeine, nun ist es seit gestern offiziell gestartet. Google Caffeine soll nun aktuellere Suchergebnisse in wesentlich kürzerer Zeit liefern und bis zu 50% aktuellere Ergebnisse liefern, was sich wiederum bei vielen Webseiten deutlich auf die bisherigen Positionen auswirken könnte.
    Da jetzt Google Caffeine auf allen Google Servern live geschaltet ist, scheint der Suchmaschinenriese nun endgültig dem statischen Indexen den Rücken gekehrt zu haben.
    Wir habe eine kurze Analyse durchgeführt. Es gibt ein paar positive Veränderungen.
    Hier ein paar Suchbegriffe, die wir durchgespielt haben:

    • Teeveranstaltungen: Platz 2
    • Tee Veranstaltungen: Platz 2
    • Veranstaltungen + Datum an dem ein Tee-Event stattfinden. Platz 1 oder 2. Das freut uns am meisten, da das Wort Tee nicht genannt wird.
    • Teevilla, ist beim Suchbegriff Teefachgeschäfte immer noch auf Platz 1, obwohl die aktive Zeit 2008 beendet wurde. Hier greift der Crawler wohl noch nicht richtig.
    • Beim Begriff Tee Gastronomie sind wir von Seite 1 auf Seite 4 zurück gefallen. Hingegen beim Begriff Tee Gastro landen wir ganz oben auf Seite 2, mit einem doppelten Eintrag.

    Bei den Platzierungen wird sich sicherlich in den nächsten Tagen noch einiges tun. Wir freuen uns auf jeden Fall über das bisher geleistet. Und werden unser Controlling in den nächsten Tagen noch intensivieren.

  • leere-kanne.jpgLetzte Woche haben wir eine weitere Werbemailingaktion mit 180 Aussendungen durchgeführt. Die Daten haben wir selbstständig von zwei Verzeichnisdiensten gesammelt. 25 der Briefe kamen mit der Post zurück, da die Empfänger/Firmen unter der angegebenen Anschrift nicht zu ermitteln waren. Zum einen bedeutet das, was wahrscheinlich 25 Teefachgeschäfte entweder umgezogen sind oder ihren Teehandel geschlossen haben. Auf der anderen Seite sieht man aber auch, wie viele Datensätze bei diesen Portalen veraltet / falsch sind. 13,9% Fehlerquote, das verwundert auch nicht wirklich, da uns eines schon bei der Recherche aufgefallen ist. Fehler werden von einem Portal zum anderen übertragen, da sich diese entweder bei einer Quelle bedienen oder lustig von einander kopieren. Nicht mitgerechnet sind übrigens, die Daten, die wir im Vorfeld aussortiert haben. Schätzungsweise sind es dann sogar über 20%. Unsere Suchbegriffen waren: Teefachgeschäft, Teefachgeschäfte, Teefachhandel.

    Unser Fachgeschäftsverzeichnis bedient sich nicht irgendwelchen x-beliebigen Quellen, die immer älter und älter werden. Bei Tee Heimat wird man nur angezeigt, wenn man dieses ausdrücklich wünscht. Den Datensatz kann der Inhaber des Teefachgeschäft nur selbst anlegen, ändern und bei Bedarf unkompliziert löschen. Das hat den Vorteil, dass…

    + der Teehändler volle Kontrolle über seine Daten hat
    + es diese nur angezeigt wird, wenn man dieses wünscht
    + vor allem teerelevante Daten bei uns angezeigt werden
    + die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass ein Kunden irgendwann vor verschlossen Türen steht, weil das Geschäft gar nicht mehr existiert.
    + eine keine veralteten Telefonnummern dazu führen, dass ein potenzieller Kunde denkt, das Geschäfte wäre ganz zu, wenn er keinen im Laden erreicht.
    + wir keine Google Ads verwenden, zwischen denen die Einträge „verschwinden“ können.
    + wer nach einem Teefachgeschäft sucht, bekommt auch nur diese angezeigt, und nicht z.B. einen Großhändler, der nicht an Endverbraucher liefert. Andere Verzeichnissdienste machen dies.

    Eine andere Prozentzahl ist 3,1. 3,1 %, das ist zwar eine durchschnittliche Rücklaufquote, doch da müssen wir noch mal nacharbeiten. Was wir in den kommenden Tagen natürlich machen werden.

    Update
    Die Zahl hat sich mittlerweile auf 16,1% erhöht, da weitere 4 Stück zurückgesendet wurden.

  • Teepflüger-Hard-work-and-passion.png

    Liebe Teeliebhaber

    vielen Dank für die weitgehend positiven Reaktionen auf unseren Relaunch und unsere Service Erweiterungen. Den jetzt eingeschlagenen Weg werden wir konsequent weiter gehen und unser Angebot evolutionär weiter entwickeln. Wir möchte es auch in Zukunft so halten, dass Tee Heimat ständig erweitert wird.

    Dabei gilt aber: Nur überzeugende Konzepte und Ideen werden umgesetzt, wie bei unserem neuen Angebot der Darstellung der Teefachgeschäfte. Nach reichlicher Überlegung und einigen Treffen mit der Agentur Vortrieb haben wir uns für diese Erweiterung entschieden. Somit schaffen wir den Schulterschluss zwischen Menschen die Tee verkaufen und denjenigen, die ihn geniessen. Wir freuen uns ebenfalls, dass wir das Tee-Journal ziehzeit mit an Bord haben, das wir ebenfalls mit weiterentwickeln werden.

    Solche Konzepte und Ideen werden wir auch in Zukunft vertiefen und weitere ins Leben rufen. Ich freue mich persönlich über Ihre Kommentare, Hinweise und auch Wünsche.

    Mit den besten Grüßen

    Marc Könemann

    Foto: bayu harsa - Fotolia.com

  • Es ist schon merkwürdig, wie sich die Zeiten ändern. Vor Jahren waren die Gelben Seiten noch die Möglichkeit, ein Unternehmen den Menschen aus der Region vorzustellen. Die vielen kleinen Einträge im dem telefonbuchähnlichen Schmöker waren für viele das Mittel um potenziellen Kunden zu erreichen.

    Doch das Internet hat schon vielen Alteingesessen den Rang streitig gemacht. Da helfen auch nicht kostenlose Anrufe, die man ja über die Gelbe Seiten machen kann. Da eh fast alle eine Flatrate haben.

    Schaut man in den Gelben Seiten und beim Örtlichen nach Teefachgeschäft und einem Ort wie Bremen (immerhin die 10 größte Stadt Deutschlands) dann steht dort: Der Suchraum wurde automatisch auf 100 km erweitert und es wurden keine Einträge zu Ihrer Suchanfrage gefunden.

    Gelbe-Seiten-keine-Teefachgeschäfte.png

    Ähnlich bei der Suche in Hamburg. Das nächste Teegeschäft ist in Schwerin. In ganz Deutschland scheint es lediglich 17 Fachgeschäft mit dem Fokus Tee zugeben. Sieht man die doppelten Einträge ab, dann bleiben es 15 Stück. Es könnte an den Kosten liegen und den geringen Darstellungsmöglichkeiten.

    Gut, dass wir uns dem Problem angenommen haben. Die Kosten liegen weit unter dem, was die Gelben Seiten verlangen, die Präsentation des Geschäfts sind speziell auf die Bedürfnisse eines Teefachhandels ausgerichtet. Die Leistungen für Teehändler sind hier auf Tee Heimat bedeutend höher.

    Mehr Leistungen, weniger Kosten und teespezifische Suchanfragen.

    Das wird möglich, da wir keine großen Strukturen und Altlassen mit uns herumschleppen müssen.

    Sie haben ein Teefachgeschäft? Hier können Sie sich registrieren und 14 Tage alle Leistungen kostenlos und unverbindlich testen.

  • Tee-Blogger

    25.05.10

    SprechblaseTee-Blogger sind Menschen, die viel Zeit verbringen um ihren Mitmenschen, die große Welt des Tee ein Stück näher zu bringen. Sie recherchieren und durchsuchen fast tagtäglich, die Kommuniktionskanäle immer auf der Suche nach dem nächsten Artikel oder neudeutsch Post. Oft genug stellen sie aber auch eigene Ideen ins Netz.

    Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Tee-Blogs, die einen nutzen es um Neuigkeiten aus ihrem Teeunternehmen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Andere möchten sicherstellen, dass Teeliebhaber und besonders die, die im Inbegriff sind, es zu werden, mit allerhand Basiswissen auszustatten, z.B. wie bereitet man Tee richtig zu. Dann gibt es noch die Blogger, die über Produktneuheiten berichten. Die Erfolgreichsten sind wohl die Hybriden aus den genannten Herangehensweisen, die immer wieder Neues aber auch Traditionelles zeigen.

    Ob nun Produktvorstellungen, Rezepte oder lustige Videos, ein gut gemachter Tee-Blog muss abwechslungsreich sein. Nun haben wir uns dazu entschieden unter der Rubrik Tee-Scouts diese Persönlichkeiten und ihre Blogs mit aufzunehmen. Dabei stehen mehr die Schreiblinge im Vordergrund, als das Geschriebene. Vorerst unter der Rubrik Tee-Scouts, doch vielleicht, sollte die Resonanz gut sein, werden wir etwas implementieren, das bis jetzt nur in unseren Köpfen existiert. Doch ein Schritt nach dem anderen.

    Zur Zeit haben wir drei Tee-Blogger. Einer war natürlich gesetzt, Marc mit dem Cha-Tao Tee-Blog. Er gehört seit nun fast 4 Jahren zur Szene und hat sich einen Namen gemacht. Man darf auch ruhig sagen, dass sich einige Blogs an seinem orientieren. Doch es gibt noch weitere, da wäre Stephan Kockmann, vom Tee-Tagebuch. Es war sein Vorschlag, diese neue Art des Tee-Scouts einzuführen. Wir stehen schon seit geraumer Zeit in Kontakt mit Stephan und jetzt ist er ein Teil von Tee Heimat geworden.

    Einer, der von fast Anfang an dabei ist, ist Bert Frieder Boege. Als erster Tee Scout brauchten nicht viel tun, lediglich einen weiteren Hacken im Backend setzen, um ihm den Tee-Blogger zuzuweisen. ZiehZeit, so der Name seines Tea-Blogs, unterscheidet sich in puncto Inhalt doch sehr von anderen Blogs. So stellt er weniger Produktneuheiten vor, dafür aber andere spanne Themen. Unseres Wissens nach, war er der erste, der regelmäßig Tee-Trinker interviewt und diese dann als TeetrinkerIn des Monats vorstellt.

    Wir freuen uns, die neue Art des Tee-Scouts zu präsentieren zu dürfen. In den nächsten Wochen und Monaten werden wir hoffentlich weitere Tee-Blogger eine (Tee) Heimat bieten zu können. Natürlich auch immer mit dem Ziel, dass die Tee-Scout Augen, Ohren und Sprachrohr für uns sind. Gemeinsam ist es doch viel angenehmer.